Der Fall Wallenberg ist lösbar- nur der Wille fehlt!

10-09-1999 , by Tekla Szymanski

Der Unterschied zwischen dem treffenden Wort und dem beinahe treffenden Wort, nachMark Twain, sei derselbe wie der Unterschied zwischen einem Blitz und einem Glühwürmchen. Genauso gab es Menschen, die sich mit Waffen verteidigten und andere, die mit Worten zu überzeugen versuchten. Menschen, die in unserer Auffassung wie ein Blitz einschlugen, die wir als Helden preisen und deren Erinnerung wir verlangen, und solche, die wie ein Glühwürmchen verglühten — vergessen, schutzlos, unwiederrufbar verloren. Ganz so, als wären sie nie dagewesen.

Zu den letzteren gehört Raoul Wallenberg. Der schwedische Diplomat, der 1944 in Budapest stationiert, im Auftrag des amerikanischen « Jewish Refugee Board » 100.000 ungarischen Juden durch die Ausgabe von diplomatischen « Schutzpässen » das Leben rettete, der 1945 von den Sowjets gefangengenommen wurde und seither verschollen ist, wurde vergessen. Das Schweigen breitete sich aus: Wenige wollten das Geheimnis um ihn lüften.

Am 4. August 2003 wäre Raoul Wallenberg 91. Jahre alt geworden—viele glauben fest daran, daß er noch am Leben ist. Irgendwo in einem Gulag sei er verborgen, hinter einer Häftlingsnummer, versteckt in einem russischen Gefängnis, oder aber er ist, wie seine ehemalige Mitarbeiterin Agnes Adachi glaubt, « ganz sicher verheiratet mit einer Russin und lebt in einem Sanatorium. Warum sollte er in seine alte Welt zurückkehren, die ihn vergessen hat? » –> More to Tekla Szymanski website
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